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Leitgedanken

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Alle Ausbildungsbemühungen orientieren sich vorrangig an den Kindern in der Schule, an deren Grundbedürfnissen nach Sicherheit, nach Erfahrung und Wissen, nach Lob und Anerkennung und nach Verantwortung. Lernen und Bildung sollen die Kinder als erstrebenswertes Gut und als Lebenshilfe erfahren. Alle Ausbildungsbemühungen orientieren sich aber auch an den Bedürfnissen, Bedingungen und Anforderungen der jeweiligen konkreten gegenwärtigen Ausbildungssituation sowie an denen des zukünftigen professionellen Lehrerhandelns sowie die Entfaltung der Lehrerpersönlichkeit. Diese nimmt die besonderen Herausforderungen des Lehramtes an und setzt sie der gesellschaftlichen Bedeutung des Amtes entsprechend umsichtig und verantwortungsbewusst in die pädagogische Alltagspraxis um.

Die Ausbildung im Vorbereitungsdienst bereitet Sie – unter Berücksichtigung der Dimensionen „Personenorientierung“, „Handlungsfeldorientierung“, „Standardorientierung“ und „Wissenschaftsorientierung“ – auf Ihre vielfältige und vielschichtige berufliche Unterrichts- und Erziehungsarbeit in der Grundschule umfassend und differenziert vor. Die Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Grundschule, aber auch die umfassenden und miteinander vernetzten Ausbildungsaufgaben und –anforderungen erfordern eine personenorientierte, wissenschaftlich fundierte und insbesondere praxisbezogene Ausbildung in den einzelnen beruflichen Handlungsfeldern (vgl. Kerncurriculum). Diese Handlungsfelder sind leitend für die Ausbildung und unverzichtbar für den Erwerb der für den Lehrerberuf erforderlichen Kompetenzen und Standards (vgl. Anlage 1 zur OVP). Die OVP sieht Sie dabei als „eigenverantwortlich Lernende“ (§1 OVP), die sich im Rahmen der Ziele der Ausbildung - die vom ZfsL/ lehramtsbezogenen Seminar und den Ausbildungsschulen gemeinsam verantwortet werden - aktiv an der Entwicklung ihres eigenen Lernprozesses beteiligen. Sie stehen somit in der Pflicht, Beratung einzufordern und in Verantwortlichkeit für Ihren eigenen Lernprozess selbstreflexiv ihre Lehrerpersönlichkeit weiter zu entwickeln.

Im Rahmen dieses Professionalisierungsprozesses werden wir Sie bestmöglich unterstützen.

Als Richtschnur für Ihre Ausbildung sind uns dabei insbesondere folgende Bausteine wichtig:

 

Verbindlichkeit,
weil die Orientierung am Programm des Seminars Ihnen und uns Sicherheit in Bezug auf alle ausbildungsrelevanten Aspekte gibt.

Lernwegbegleitung,
weil wir Sie als Lernende und Lehrende gleichermaßen ernst nehmen, Sie in Ihrer Persönlichkeit achten, Sie im Rahmen der Vorgaben personenorientiert ausbilden, Sie begleiten und beraten und so zur Selbstreflexion im Sinne eines zeitgemäßen Lehrerleitbildes anregen.

Kommunikation,
weil z. B. schwierige Ausbildungssituationen nur bewältigt werden können, wenn Ihre Ausbilderinnen und Ausbilder an Seminar und Schule gemeinsam mit Ihnen nach Lösungen suchen, um zielorientiert Probleme anzugehen und zu bewältigen, weil eine verlässliche, vertrauensvolle Zusammenarbeit die Grundlage für Veränderungs- und Entwicklungsprozesse ist und Sie sich z. B. im Rahmen von personenorientierten Beratungsgesprächen (POB-C) gewiss sein sollen, dass Sie bei uns in guten Händen sind.

Praxisbezug,
weil die für den Lehrerberuf erforderlichen Kompetenzen und Standards unserer Auffassung nach am besten im Rahmen praxisrelevanter und wissenschaftlich fundierter Seminarveranstaltungen vermittelt werden können.

Kooperation,
weil Ihnen z. B. Professionelle Lerngemeinschaften ermöglichen, sich mit Ihren Kolleginnen und Kollegen über Praxisprobleme auszutauschen und wir, wenn es sich thematisch anbietet, eine Vernetzung der Kern- und Fachseminararbeit anstreben.

Struktur und Transparenz,
weil wir Sie im Rahmen der wöchentlich stattfindenden Kernseminare oder zentraler Informationsveranstaltungen umfassend aber wohl dosiert über alle wichtigen ausbildungsrele vanten Fragen informieren;

weil z. B. der Leitfaden für die Beratungsgespräche im Kontext der Unterrichtsbesuche dieses wichtige Gespräch klar gliedert und weil auf Ihre Ausbildungsbedürfnisse zugeschnittene Ausbildungsformate (Gruppenhospitationen, Thementage, Kompakttage ...) sowie Ihre Ausbildung in den Kern- und Fachseminaren sowohl zeitlich als auch thematisch sinnvoll in ihre 18-monatige Ausbildung eingebettet sind.

Evaluation,
weil wir wissen, dass die Messlatte mit diesen Bausteinen recht hoch gelegt wurde und Sie und wir im Verlaufe der Ausbildung immer wieder die Qualität der gemeinsamen Arbeit kritisch hinterfragen und bei Bedarf optimieren.

Verknüpfung von Leben und Lernen,
weil es uns wichtig ist, die arbeitsintensive Zeit, die vor Ihnen liegt, auch durch z. B. unsere Pädagogischen Tage, unser Spiel- und Sportfest oder unsere Begrüßungs- und Abschiedsrituale zu unterstützen und nachhaltig zu gestalten.

 

Für die vor Ihnen liegenden 18 Monate wünschen wir Ihnen alles Gute!

 

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