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Portfolio

Das Ausbildungsportfolio des Seminars dient der Reflexion und Dokumentation der berufspraktischen Kompetenzentwicklung im Vorbereitungsdienst gemäß §12 Absatz 1 des LABG.  In seiner Entwicklung orientiert es sich weitgehend an der Erprobungsfassung des „Portfolio VD“ des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen (vgl. Schule NRW 9/2013).

Das Portfolio soll von den Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern systematisch genutzt werden, um den je individuellen Weg der berufspraktischen Ausbildung bewusst wahrzunehmen und selbstständig zu steuern. Es ist als anregendes Angebot konzipiert – es soll inspirieren und den Blick für die eigene berufliche Entwicklung schärfen. Es soll ein individuelles Instrument sein, einen „roten Faden“ durch den Weg der Professionalisierung legen.  

Durch regelmäßige Hinweise und Anregungen wird die Arbeit mit und an dem eigenen Portfolio durch die Fach- und Kernseminare unterstützt.

Das Portfolio gliedert sich in einen Dokumentations- und einen Reflexionsteil.
Der Dokumentationsteil dient der Nutzbarmachung von Eindrücken und Erkenntnissen zur weiteren Verwendung. Er stellt also einen Erinnerungsspeicher dar. Die eigene Entwicklung bzw. der individuelle Lernprozess soll so zum Gegenstand des Lernens, die individuelle berufspraktische Kompetenzentwicklung sichtbar gemacht werden (´Don´t only think it, ink it!´).
Eigene Erfahrungen sollen artikuliert bzw. dokumentiert und so bedacht, geprüft, bewertet und gegebenenfalls modifiziert werden – so verstanden ergibt sich für die Nutzerinnen und Nutzer die Chance, Autor bzw. Autoren der eigenen professionellen Entwicklung zu werden.
Im Reflexionsteil soll das Hinterfragen von Routinen unterstützt werden, um eigene handlungssteuernde Einstellungen zu erkennen und kritisch zu betrachten. „Wie wirke ich auf andere – wie will ich sein?“ Eine Frage, die auf die Auseinandersetzung mit den eigenen Deutungen, den damit verbundenen Gefühlen, daraus resultierenden Handlungen und deren Konsequenzen hinzielt und durch Reflexion und den Dialog angegangen werden kann. Ebenso verhält es sich mit der Frage: „Was kann ich – wo will ich hin?“ Die Rekapitulation und Reorganisation des Erlebten, die Betrachtung des ´Protokolls der eigenen Aktivitäten´ in Bezug auf ein vorher gesetztes Ziel bzw. das Wissen über professionelles Handelns bzw. guten Unterrichts stellen sich als notwendiger und bewusst zu gestaltender Lernprozess dar. Das Portfolio ist darauf angelegt, durch bewusstes Innehalten einen Erkenntnisprozess zuzulassen, der nach kognitiven bzw. emotionalen Handlungsmustern sucht und deren Sinn bzw. Wert einschätzt. Erlebtes wird damit zu einer Erfahrung im Sinne einer reflexiven Verarbeitung und hilft, bewusst zu handeln. So können im Idealfall in Handlungssituationen durch Reflexion Alternativen bedacht, Entscheidungen bewusst getroffen und situationsspezifisch ausgeführt und so die Fähigkeit des ´reflection in action´ gesteigert werden.

Das vollständige Portfolio-Konzept finden Sie auf dem Moodle-Server des Seminars.

Beispielseiten des Portfolios können Sie einsehen Sie hier einsehen..
Portfolio Inhaltsverzeichnis 
Portfolio als Strukturierungshilfe
Portfolio Orte der Reflexion Portfolio
Das eigene Lehr-Lernverständnis reflektieren
Portfolio Der rote Faden

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